Vive la France

Frankreich. Ein so grosses Land, von uns so unentdeckt. Paris gesehen, Metz besucht, in Nizza mal im Meer geschwommen und anfangs unserer Reise den Osten runtergefahren. Doch ansonsten war Frankreich bisher nicht wirklich unsere Destination. Die südliche Westküste aus fährentechnischen Gründen ausgelassen, sind wir in Roscoff an Land gegangen.

Wir haben eine Pause vom Leben im Bus benötigt. Vor allem, weil die Wettervorhersagen für die Woche nach der Fährenfahrt nicht wirklich rosig waren.

Wegen diesen und anderen Gründen haben wir in der Nähe von Roscoff ein kleines Haus gemietet und uns auf eine gemütliche Woche eingestellt. Beim Haus angekommen, wurden wir von Jan, dem Besitzer, freundlich empfangen. Wir haben den halben Bus geleert und ins Haus gezügelt.

Wir genossen den ersten Abend bei Kaminfeuer, Dusche und totaler Gemütlichkeit.

Die Woche füllte sich mit Spaziergängen, Einkäufen, angestauten Arbeiten am Bus erledigen, Briefe schreiben, Kaffee machen, fein Kochen, Rumhängen und Ausschlafen im grossen Bett.

Und was vor allem super war, das Wetter hat grösstenteils doch mitgespielt. Die Spaziergänge waren immer mit Sonne erfüllt, wenn es geregnet hat, haben wir es uns im Haus gemütlich gemacht.

Sicht aus dem Küchenfenster.

Wir sind dann nach einer Woche weiter Richtung Osten gefahren und haben uns nach ein paar sonnigen Tagen an einem einsamen aber riesigen Strand Richtung Mont Saint-Michel begeben. Eine Ortschaft mit dreissig Einwohnerinnen und Einwohnern. Das imposante Bauwerk haben wir von unserem Schlafplatz aus immer schön im Blickfeld gehabt. Selber hingefahren bzw. hingelaufen sind wir nicht.

Sieht aber auch von weitem schon sehr eindrücklich aus.

Die Gegend um Mont Saint-Michel eignet sich hervorragend für unsere täglichen Spaziergänge.

Von Mont Saint-Michel aus sind wir weitergefahren nach Gouville sur Mer an die Küste. Dort stehen wunderschöne farbige Strandhäuschen am Meer, welche gemietet werden können, um sein Hab und Gut während dem Plansch-Aufenthalt im Meer aufzubewahren. Toll anzusehen. Das Wetter hat auch hier toll mitgemacht.

Wir fuhren weiter Richtung Caen. Vorbei an den unzähligen Ortschaften, die am Ende des zweiten Weltkriegs Schauplatz des Einmarsches der Allierten waren. Man trifft überall Erinnerungen an. In Form von Denkmälern, Fahnen, Friedhöfen, unzähligen Kratern im Boden oder auch Bunkern, die sich über die ganze Region verteilt vorfinden.

In Caen fahren wir in den Wald „Grimbosq“. Dort finden wir einen super Schlafplatz im tollen Wald. Gross angelegte Spazierwege, wunderbare Baumwelt, Wildtiere und Sonnenschein.

Wir schmieden hier Pläne für die Weiterreise. Nach Norden? Nach Westen, wieder nach Süden? Wir sind etwas reisemüde. Haben es bisschen satt, immer wieder Schlafplätze zu suchen, die Temperaturen machen es auch nicht einfacher. Was es auch nicht angenehmer macht, ist die momentane Art von Samsa, wie sie in die Leine springt. All dies führte zum Entscheid, dass wir Richtung Deutschland weiterreisen werden. Also ostwärts. Wir fanden eine super Hundeschule im Südosten Deutschlands. Am Chiemsee. Dorthin wird es uns in den nächsten Wochen ziehen. Stück für Stück. Eigentlich wollten wir direkt via Belgien, Holland und Norddeutschland nach Skandinavien. Doch wir nehmen die Sache mit Samsa ernst und werden diesen zweiwöchigen Kurs in der Hundeschule besuchen gehen. Bis dahin werden wir weitere Ortschaften Frankreichs bereisen, den Westen Deutschlands um Stuttgart herum besuchen und bewandern. Dort werden wir auch Nicola, Stefan und Robbie besuchen gehen. Darauf freuen wir uns. Und worauf wir uns auch sehr freuen: Ende Mai kommen uns ganz ganz tolle Menschen aus Bern in Deutschland besuchen. Marika, Adrian, Levi und Lilja. Mit ihnen werden wir ein paar Tage auf einem Hofgut in Münsingen verbringen.

Wie es nach der Hundeschule weitergeht, das wissen wir noch nicht. Wir lassen uns überraschen und bleiben spontan.

Bis bald ihr Lieben.

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