Tage am Meer

Nach dem letzten wunderschönen Schlafplatz direkt am Meer, haben wir die 22 Prozentsteigung hinter uns gebracht – auch der Motor. Hatte nicht wirklich Freude an der Steigung, leider ging es nicht, ohne da wieder raufzufahren.

Weiter ging die Fahrt Richtung Süden. Weiter Richtung Almeria, wo wir Cyril vom Verein Fair und Jay von Stand up for Refugees aus Biel treffen werden. Sie sind seit mehreren Tagen dort und bereiten gerade ein Projekt vor, um den Menschen auf den Gemüseplantagen ihre Rechte als Arbeiterinnen und Arbeiter zu erklären. Unser Wintergemüse, das wir ab jetzt in den Läden vorfinden, stammt zu grossem Teil aus der Gegend um Almeria (Spanien). Die Menschen müssen dort oft unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten und auch wohnen. Dazu aber mehr, sobald wir vor Ort sind. Kleiner Tipp: kauft wirklich Rosenkohl, Chabis oder auch Pastinaken. Zuchetti, Tomaten, Peperoni gibt es dann im Sommer wieder.

Zurück zu uns und unseren Erlebnissen. Wir sind zwischenzeitlich nach Torrevieja gefahren. Dort haben wir am Strand übernachtet. Gemütlicher Platz mit tollem Besuch einer kleinen Katze, die riesigen Hunger hatte. Etwas kleines gab es dann für die Gaumenfreude.

Nach dem Schwumm im 19’C warmen Meer beschlossen wir, dass wir dem Ort etwas kleines zurückgeben wollen und machten 10 Minuten Beach Cleaning. PET Flaschen, Alu Dosen, Zigarettenstummel, Feuchttücher, Plastik usw. haben wir eingesammelt. 4 Säcke. Beschämend.

In Torrevieja wird aus zwei grossen Seen (Salinas) Salz gewonnen. Die Bewohnerinnen und Bewohner hier sagen, dass ein Bad oder das Einstreichen dieses Salzes dem Körper heilende Genugtuung zugute führt.

Wir beliessen es bei einem Spaziergang am rosafarbenen See entlang. Denn, obwohl es dem Körper gut tut, ist das Baden im See verboten, da es den Ausgleich im See beschädigen könnte.

Wir sind weitergefahren und befinden uns zurzeit in Cuatro Calas. Ein Ort, der vier Buchten beheimatet. Wunderschön! Verschiedenste Arten von Wellengang. Von surfig bis babyschwimmen-möglich. Die eine Seite mit hartem Wind, die andere Seite wiederum mit Stille und glattem Wasser.

Hier sind viele Camper zwischengestrandet. Man versteht wieso. Viel Platz, Gemütlichkeit, tolle Aussicht und es ist kostenlos. Kostenlos waren bis jetzt die meisten Schlafplätze. Dazu bedient man sich einfach der App „Park4Night„. Für alle, die mobil unterwegs sind: unbedingt downloaden!

Übrigens: unser gesetztes gemeinsames Budget von 100 Euro pro Tag, für alles, konnten wir bis jetzt einhalten. Wir sind nach 20 Tagen bei einem Durchschnitt von 74 Euro pro Tag. (für diejenigen, die es interessiert… hehe)

Bis bald. Hasta luego.

4 Gedanken zu “Tage am Meer

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